Die typische Armbewegung auf dem Crosstrainer

typische Armbewegung auf dem Crosstrainer

Gerade weil man als Neuling mit dem Ratschlag, die Händen nur an den Griffen festzuhalten, oft ohne Erklärung bekommt und manche Crosstrainer überhaupt fixierte Griffe anbieten, sollte man den Sinn und Zweck der Wirkungsweise des Geräts und dieser Regel verstehen. Ansonsten könnte man falsche Schlüsse daraus ziehen und dem Fehlen der typischen Armbewegung auf dem Crosstrainer keine Bedeutung beimessen. Dieser Tipp ist übrigens nur für jene gut, die wirklich ganz unerfahren im Umgang mit einem Crosstrainer sind.

Denn die Arme bekommen am Crosstrainer einen ganz besonderen Stellenwert: Durch die gelangt der Körpereinsatz in den oberen Muskelbereich. Sie sind ausschlaggebend für die symbiotischen Wechselwirkungen, die durch ihre Bewegung mit dem Mechanismus des Geräts zusammenwirken und profitieren genauso vom Effekt der Eigendynamik. Es obliegt dem Anwender, ob er sie anfangs bloß zum Anhalten, also passiv, einsetzt oder ob er sie aktiv in den Bewegungsfluss mit einbringt.

Kontinuität anstatt Ehrgeiz

typische Armbewegung auf dem CrosstrainerAm Anfang muss man mit den Armen nicht wirklich mitmachen. Man sollte sich aber gleich angewöhnen, die Griffe mit der ganzen Handfläche zu umfassen. Dabei positioniert man die Hände idealerweise ein kleines Stückchen unterhalb der eigenen Schulterhöhe. Die Ellenbogen sind stets leicht gebeugt auszurichten. Diese Haltung wird automatisch zur gewohnten Stellung beim Trainieren, darum sollte man gleich zu Anfang so beginnen. Die typische Armbewegung auf dem Crosstrainer sollte diese Haltung zum Ausgangspunkt haben. Dabei sind die Arme zwischendurch immer wieder einmal auszuschütteln. Jedem ist das unangenehme Gefühl bekannt, nachdem man zulange in einer Position verblieben ist: manche Stellen werden überlastet und unter Umständen kann das zu einem Muskelkrampf führen. Das wird dadurch verhindert.

In einem Fitness-Studio gehören diese Information zur notwendigen Beratung – auf sich gestellt wird aber manchmal darauf vergessen oder man nimmt die Tipps der Bedienungsanleitung nicht ernst genug – vor allem dann, wenn der Sinn und Zweck einer Regel nicht veranschaulicht wird. Häufig wird man durch die Gebrauchs-Anleitungen geradezu überflutet und das Lesen ist gewiss zum Teil mühsam. Insbesondere vor der ersten Inbetriebnahme, wenn man am liebsten sofort losstarten möchte, fällt ein vorheriges aufmerksames Durchlesen schwer. Beim Crosstrainer sollte man sich aber selber unter Kontrolle halten und zumindest den aktuell relevanten Inhalt kennen und berücksichtigen.

Aus dieser Positionierung heraus lässt sich der Einsatz der Arme optimal steuern – ein kontinuierliches Verstärken des Krafteinsatzes ist anzuraten. Ab dann sorgt die typische Armbewegung auf dem Crosstrainer für die gewünschten Effekte.

Crosstrainer mit und ohne Armbewegung

Bei manchen Geräten gehen die Armpedale mit, bei anderen bleiben sie konstant. Daher stellt sich die Frage nach der besseren Variante: Eindeutig ist dem Crosstrainer mit beweglichen Armpedalen der Vorzug zu geben. Nur so wird die Oberkörpermuskulatur beansprucht und der Schwung kann ausgeglichen werden. Solche Geräte sind eine Ausführung, die dem Begriff des Crosstrainers schon fast nicht mehr gerecht werden. Mit der konstanten Armstange gibt es kaum positive Aspekte am Oberkörper und der Kalorienverbrauch ist geringer. Es gibt auch Geräte mit einem diesbezüglich dualen System – feste Stangen und bewegliche. Nur für Anfänger macht Passivität Sinn, also ist der Zweck dieses Systems zeitlich stark limitiert.

[av_hr class=’short‘ height=’50‘ shadow=’no-shadow‘ position=’center‘]Foto: © Odua Images – Fotolia.com

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