Mit Hilfe eines Crosstrainer abnehmen – geht das?

Das Thema Abnehmen ist ein teils von Mythen okkupiertes Gebiet – die Einen leiden ein Leben lang unter Übergewicht, die anderen wollen daran verdienen und für Viele wird es von selber nie zum Problem. „Tipps und Tricks“ rund um die Thematik sind ebenso breit gestreut wie Selbsthilfegruppen und Organisationen zur Unterstützung von Ernährung und Gewichtskontrolle. Dabei gibt es nur eine Grundregel mit hundertprozentigem Wahrheitsgehalt: Die durchschnittliche Kalorienbilanz muss dem Energieverbrauch des Körpers in etwa entsprechen – wer abnehmen will, reduziert sie.

Ob die Reduzierung aus geringerer Nahrungszufuhr oder einem erhöhten Energieaufwand durch vermehrte Bewegung passiert, ist für den Erfolg grundsätzlich unwesentlich. Dass man also mit Hilfe eines Crosstrainer abnehmen kann, liegt auf der Hand: Der Kalorienverbrauch ist ziemlich hoch und er lässt sich haarscharf anpassen. Man kann errechnen, wie viel Fett es abzubauen gilt.

Das „Wie“ erfordert einiges an Wissen, das speziell auf Abnehmen mit dem Crosstrainer ausgerichtet ist. Das vielleicht Wichtigste:

  • Die höchstmögliche Fettverbrennung findet bei einer Herzfrequenz von 55-65 Prozent statt
  • Die Art des Trainings sollte eher gemächlich, dafür zeitlich länger ausfallen. Dies deshalb, will erst nach dem Abbau der Energien im Muskel und Kohlehydraten an die Fettzellen geht.
  • Der Kalorienverbrauch ist abhängig von der Anzahl der trainierenden Muskeln – je mehr man einsetzt, umso besser!

Crosstrainer abnehmenMan sollte dennoch manche Angaben, wie etwa dem zeitlich vorgelagerten Abbau von Kohlehydraten anstatt Körperfett nicht überbewerten oder allzu ernst nehmen: Das Wichtigste ist die Kalorienbilanz und wenn jemand keine Stunde am Stück Zeit findet, damit man diesem Ratschlag zufolge ordentlich Fettabbau betreiben kann, ist das eher unwichtig.

Kontinuität ist noch viel wichtiger wenn man mit dem Crosstrainer abnehmen möchte: Also lieber klein anfangen und sich selber beobachten, ob man sich mit kürzeren, aber häufigeren Trainings leichter tut. Dann sollte man eher bei der Nahrung Kalorien einsparen und dafür täglich sporteln, auch wenn es eine Viertelstunde ist.

Regelmäßigkeit ist besser als gelegentliches Intensivtraining. Eher sollte man frei nach Lust und Laune einen Tag pro Woche dem schnelleren Gewichtsverlusts widmen – mit einem längeren oder mehrmaligen Training und dafür auch bei den Mahlzeiten einmal ganz anders agieren: leicht Verdauliches, vielleicht fleischlos, sehr Gesundes und viel Flüssigkeit. Einen Tag später fühlt man sich bestimmt wesentlich besser und leichter – ohne täglichen Leistungsdruck.

Ein Punkt ist wichtig, auch wenn sich dieses Phänomen nicht so leicht erklären lässt: Manchmal geht der sichtbare Gewichtsverlust auf der Waage ziemlich schnell, dann wieder nicht – die sogenannten Standzeiten. Das ist wohl die härteste Probe, weil das Bedeutendste –  nämlich die Motivation – dabei keinen Auftrieb erhält. Während solcher Tage muss man sich vor Auge halten, dass dennoch im Körper gerade etwas passiert, das sich auch bald rasch messbar machen wird.

Der Crosstrainer trägt faktisch wesentlich zum Gewichtsverlust bei – er kann aber auch in psychologischer Hinsicht unterstützen und letztlich ist es die innere Einstellung, ohne welche ein dauerhafter Erfolg nicht möglich ist. Als gedankliche Stütze bietet er sich etwa dazu an, am Ende des Tages, wo man die aktuelle Kalorienbilanz schont kennt, genau die überschüssigen Kalorien wieder abzutrainieren. So gelingt mit Hilfe eines Crosstrainers das Abnehmen mit Sicherheit.[av_hr class=’short‘ height=’50‘ shadow=’no-shadow‘ position=’center‘]Foto: Lose weight now – Bestimmte Rechte vorbehalten von Alan Cleaver

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