Funktionsweise des Crosstrainers

Der Aufbau dieses Gerätes besteht im Kern aus seinem Schwungrad, welches von der Kraft der bedienenden Person in Bewegung gesetzt wird. Die so entstandene Energie wirkt auf die mit dem Rad verbundenen Pedalarme mit einer Länge von etwa einem Meter auf dieses ein. Der so entstehende Schwung besitzt seine Eigendynamik und fängt in relativ hohem Ausmaß jene Belastung ab, die ansonsten auf die Gelenke einwirken würde. Es entsteht ein Gefühl der Leichtigkeit. Die Energie wird unten auf die Pedale übertragen, die ihrerseits mitschwingen und anstatt dem harten Auftreten am Boden beim Gehen oder Laufen, die Belastung für den Körper abfedern.

Ganzheitliche Einbeziehung des Körpers in einem Vorgang

Der Körper wird durch die Funktionsweise des Crosstrainers gänzlich in Bewegung versetzt. Die Betätigung wirkt nicht einseitig auf nur bestimmte Muskelpartien ein und fühlt sich im Vergleich zu speziellen Geräten, wie beispielsweise Ruder- oder Tretgeräten, ganzheitlich an. Es werden nämlich alle Muskelgruppen mit einbezogen.

Das Gefühl der Betätigung unterscheidet sich beim Anwender nicht nur von der allgemeinen Ausdauer, sondern vor allem von der bisherigen Ausbildung der Obermuskulatur. Es ist natürlich ein Unterschied, ob jemand überwiegend sitzende Tätigkeiten ausübt oder eher solche Arbeiten verrichtet, die einen körperlich herausfordern. Letzteren Personen fällt die Bedienung des Crosstrainer natürlich leichter – dafür macht sie bei den anderen umso mehr Sinn: Mit der Ausbildung der Obermuskulatur durch die Funktionsweise des Crosstrainer geht analog eine verbesserte Ausdauer einher. In gesundheitlicher Hinsicht ist die Stärkung der Lungenkapazität außerdem sehr wertvoll.

Darüber hinaus erhöht sich der Fettstoffwechsel und für viele Anwender ist der entstandene Kalorienverbrauch ein besonders angenehmer Effekt – gerade angesichts des als weniger anstrengend empfundenen Körpereinsatzes im Vergleich zu sonstigem darauf ausgerichtetem Training.

Der Bewegungsapparat im Kontext

Der Einsatz des Körpers bei Trainingsprogrammen mit ebendiesen Zielsetzungen geht leider so gut wie immer mit einseitig ausgeprägten Belastungen des Bewegungsapparates einher. Die Funktionsweise des Crosstrainers schont allerdings die dabei ansonsten hauptsächlich beanspruchten Gelenke. Nur in ganz extremen Fällen von Vorbelastungen mit Krankheitswert an den Knie- oder Hüftgelenken ist von der Verwendung abzuraten. Dies gilt aber dann generell für die meisten Geräte oder bestimmter Arten von sportlicher Betätigung.

Gerade beim Crosstrainer beschränkt sich das auf seltene Fälle. Es kann in seltenen Fällen genauso gut vorkommen, dass der Allgemeinzustand einer Person– etwa aufgrund sehr starken Übergewichts – derart schlecht ist, dass selbst das Trainieren mit dem Crosstrainer als zu anstrengend empfunden wird. Für diese Gruppe ist der sachte Beginn mit Geräten, die sitzend zu bedienen sind oder überhaupt das Betreiben gerätfreier Gymnastik, ratsam. Hier kann in der Folge dennoch rasch auf den Crosstrainer umgestiegen werden.

Tipp zur Schonung der Fußsohlen

Besondere Anwendungsmöglichkeiten bieten sich durch eine eher unbekannte Funktionsweise des Crosstrainers: Nämlich beim Rückwärtslaufen. Dabei werden andere Muskelpartien in Anspruch genommen. Das Rückwärtslaufen bewirkt einen Ausgleich für die Fußsohle, die manchmal beim Vorwärtsgehen unter einem Taubheitsgefühl oder leichtem Brennen leiden kann – das Rückwärtsgehen lindert diesen Effekt und dürfte auch prophylaktisch wirken. Das ist natürlich etwas schwieriger und geht meist langsamer vonstatten als der „normale“ Einsatz. Die Armkraft wird dabei auf härtere Proben gestellt.

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