Crosstrainer Variationen

Die unterschiedlichen Arten und Modelle von Crosstrainern rechtfertigen gerade vor einer konkreten Kaufabsicht eine Recherche hinsichtlich der Funktionsfähigkeit, Stabilität und EDV-Ausstattung – natürlich auch hinsichtlich des Preises.  Oft ist es die Marke generell oder nur das Modell, welches dem Gerät seine besonderen Vorzüge verleiht – insofern muss man sich am Markt genauer umsehen.  Vor allem aber kann man die Geräte auch nach der grundsätzlichen Funktion  einteilen: nämlich nach der Art des Bewegungsablaufes – Joggen, Walken und Ellipsen-Training.

Diese Einteilung soll keinesfalls abschließend sein – vielmehr bietet mancher Erzeuger richtige Unter-Arten, die speziell entwickelt wurden. Im Endeffekt gestaltet das  jeweilige Modell mit seinem eigenen Charakter aus. Gute Geräte haben übrigens schon so viele Einstellungsmöglichkeiten, um ein breitgestreutes Spektrum an Bewegungsabläufen anzubieten. Bereits die Einordnung eines Geräts als Crosstrainer zeigt die Vielschichtigkeit auf: sie sind allesamt eine Kombination aus Stepper, Hometrainer und Laufband.

Der Ellipsentrainer

Crosstrainer VariationenDiese Form der Crosstrainer Variationen ist eine sehr bekannte und beliebte Art. Manchmal wird der Ellipsentrainer als Synonym für Crosstrainer verwendet, wobei doch Unterschiede im Aufbau vorhanden sind. Mit freiem Auge erkennt man ihn daran, dass das Rad nicht vor dem Körper konstruiert wurde, sondern hinten. Und kann man ihn an einem Detail erkennen: ein Gelenk, welches mit einer flacheren und längeren Schrittlänge den elliptischen Bewegungsablauf optimiert.

Joggen am Crosstrainer

Manche Crosstrainer bieten einen ähnlichen Bewegungsablauf an wie das Joggen. Die Fersen bleiben aber auf der Trittfläche haften. Die Auf- und Ab-Bewegung vom Laufen wird bestens simuliert. Die Schwungmasse befindet sich bei diesem Gerät hinten. Die große Unterscheidung zwischen richtigem Joggen und der Bewegung am Crosstrainer muss aber genau verdeutlicht werden, um die Vorteile des Geräts veranschaulichen zu können: Beim Joggen entsteht mit jedem einzelnen Schritt auch eine Stoßbelastung, die das Vielfache vom eigenen Körpergewicht ausmacht. Das stellt natürlich eine unangenehme und folgenschwere Begleiterscheinung dar und macht sogar für Viele gerade regelmäßiges und langes Joggen unmöglich: nämlich dann, wenn der Bewegungsapparat schon vorher geschädigt war.

Beim Crosstrainer entfällt diese Belastung und ermöglicht für die meisten Personen einen ungetrübten Einsatz. Hingegen ist die prophylaktische Wirkung ein Effekt, den zwar keiner bemerkt, der aber umso mehr Menschen betrifft – nämlich alle: Eine Schädigung der Gelenke im höheren Alter ist beim Einsatz des Crosstrainers im Vergleich zu den meisten anderen Sportarten minimal.

Walken mit dem Crosstrainer

Eine Simulation von schnellem Gehen macht hier den Bewegungsablauf aus. Bei diesen Crosstrainer Variationen verbleibt die Ferse nicht andauernd auf der Trittfläche. Es gibt auch keine Hoch-Tief-Bewegungen. Hier bestehen große Vorteile für Personen, die bereits unter vorhandenden Bandscheiben- oder Knieschäden leiden: diese Körperteile werden beim Training kaum belastet. Die Schwungmasse ist bei dem Gerät meistens vorne angebracht. Man erkennt sie außerdem an den Pedalen, die befinden sich auf einer Schiene befinden.

Nach der Bauweise ergeben sich weitere Crosstrainer Variationen – daraus ergeben sich die für den Endkunden eher verwirrenden Bezeichnungen wie Heimtrainer, Ergometer und Liegeergometer oder sonstige besonderen Konstruktionen. Man muss einfach genau recherchieren, was im Einzelfall dahintersteckt. Liegeergometer sind dabei schon ziemlich abweichende Gebilde – gewiss mit eigenem Reiz, aber als typischer Crosstrainer wird er wohl nicht mehr betrachtet.[av_hr class=’short‘ height=’50‘ shadow=’no-shadow‘ position=’center‘]Foto: © Sven Vietense – Fotolia.com